Schriftstränge auf Glas in drei Sprachen.

Schriftstränge auf Glas

Mit dem Umbau der Lutherkirche zum Gemeindezentrum wurde der Kirchenraum behutsam verändert. Die Empore wurde verlängert, es entstand ein großzügiges Foyer. Eine zwölf Meter breite Glaswand zwischen Foyer und Kirchenraum unterstreicht die offene und transparente Architektur, welche für einen weltoffenen Protestantismus steht. Das Foyer wird heute als Gemeindesaal genutzt.

 

Seit Herbst 2007 sind auf der Glaswand drei Schriftstränge in hebräischer, griechischer und deutscher Sprache zu sehen. Grund für die Veränderung war das Risiko für Verletzungen zu mindern und gleichsam die Transparenz zu erhalten.

 

Nach einer Idee der Theologen Christopher Scholz und Hans Reiner Haberstock gestaltete die Kreativagentur Sosumi aus Frankfurt mit Dipl.-Ing. Steffen Theil vom Evangelischen Regionalverband drei Bibelworte als Schriftstränge.

Genesis 1, 1-3: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.“

 

Matthäus 28, 20: „Lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Römer 1, 17: „Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht.“ Habakuk 2, 4: „Der Gerechte wird aus Glauben leben.“

 

Die beiden ersten Verse schlagen den Bogen von der Schöpfung bis zum Ende der Zeiten. Sie versichern uns, dass Gottes Beistand für uns alle gilt. Die Schriftstränge sind in hebräischer und griechischer Sprache gestaltet. Die Darstellung erinnert uns an die Ursprachen der Bibel.

 

Der dritte Strang ist für die Theologie Martin Luthers von größter Bedeutung. Er betont, dass wir uns die Liebe Gottes nicht erarbeiten müssen, sie uns auch gar nicht erarbeiten können. Statt sich auf die eigenen Leistungen zu berufen, gilt es, sich ganz auf Gott zu verlassen.

 

Dieser Schriftzug wurde in der ursprünglichen Sprache Luthers auf die Glasfläche aufgebracht. Er erinnert an den Namensgeber der Kirche und seine für den evangelischen Glauben so prägende Übersetzung der Bibel.

Die drei ineinander verflochtenen Stränge eröffnen eine neue Perspektive, um unsere christliche Tradition und den Kirchraum zu entdecken. Der Eindruck aus der Distanz zieht aus der Nähe das Interesse auf sich.

 

 


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